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Von der Cap zum eigenen Label – ArzgebirgLifestyle

by Cindy Britsche
ArzgebirgLifestyle Marcel Becher

Manchmal kommt es anders, als man denkt, die Idee zum eigenen Label ist geboren und man ist so Feuer und Flamme, dass man sie gleich umsetzt. So geschehen bei Marcel Becher aus Lößnitz und seinem Label ArzgebirgLifestyle. Wir konnten mit dem sympathischen jungen Unternehmer über sein Label sprechen. Wie kam es zur Gründung, was macht die Marke einzigartig und welche Rolle spielt die Unterstützung, die Marcel durch andere Unternehmer in der Region und der Erzgebirgssparkasse erfährt?

Wenn die Kunden Shirts wollen, bekommen sie Shirts!

Ursprünglich wollte Marcel eigentlich nur eine eigene Cap herstellen, um nicht immer für andere Marken Werbung zu machen. Als leidenschaftlicher Cap-Träger recht naheliegend. Laut eigener Aussage trägt Marcel nämlich eigentlich immer eine Cap, außer wenn er schläft! Ein einziges Unikat anfertigen zu lassen, ist allerdings sehr teuer. Warum also nicht mal im Bekannten- und Freundeskreis nachfragen, ob noch jemand Interesse an seiner Cap hätte? Sein Design bekam sehr viel positive Resonanz, weshalb er sich dazu entschied, die Cap auch anderen Kunden anzubieten. Für das erste Werbefotoshooting mit den neuen Caps wollte er die Models zusätzlich mit passenden ArzgebirgLifestyle-Shirts ausstatten, damit der Look einheitlich bleibt. Kurz darauf ging es Schlag auf Schlag und die Anfragen prasselten nur so herein, viele auch bezüglich der Shirts. Kurzerhand entschied sich Marcel also, das Label auszubauen und um Bekleidung zu erweitern.

 

Welche Erfahrungen halfen Marcel bei der Gründung von ArzgebirgLifestyle?

Bei der Gründung half ihm ganz ohne Frage seine bisherige Erfahrung im Einzelhandel. Buchhaltung, Betriebswirtschaft, IT-Kenntnisse, Lieferabwicklung, Logistik, Vertrieb sind nur einige Punkte, die man bei einer Labelgründung beachten muss. Verständlich, dass dieser Schritt viele Menschen vor eine große Herausforderung stellen würde. Ein weiterer großer Vorteil, den Marcel durch seinen Job hatte, war sein Kontakt mit den Zulieferern und anderen Unternehmern in der Region. Da er schon länger mit dem Gedanken gespielt hatte, konnte er so schon früh Ausschau nach der für ihn passenden Qualität halten. Auch bei neuen Produktideen hilft Marcel seine Erfahrung. Er möchte seinen Kunden ehrliche, qualitativ hochwertige Produkte anbieten und keine, die nur weil sein Logo darauf zu sehen ist, das zehnfache Kosten.

Das „Unterstützungsnetzwerk“ im Erzgebirge und die Erzgebirgssparkasse

Sein Kontakt zu anderen Unternehmern in der Region und zur Erzgebirgssparkasse ist für Marcel ein wichtiges Unterstützungsnetzwerk. Natürlich nicht nur für ihn, sondern auch für alle anderen Unternehmen im Erzgebirge. So ist es für ihn wichtig, die Produktion und den Ressourcenbezug soweit es geht, in der Region zu belassen. Marcel will nicht die Marge bei seinen Produkten erhöhen, wenn am Ende ein internationaler Großkonzern das meiste davon einstreicht. Er will anderen Unternehmen ein verlässlicher und beständiger Partner sein, auf den man sich auch in schwierigen Zeiten verlassen kann. So bezieht er beispielsweise seine Stoffe von Fräulein Eichhorn aus Schwarzenberg und arbeitet bei der Herstellung mit Finzel&Schuck zusammen. Marcel sieht das Erzgebirge als „Tradition pur“ und verbindet es sehr gerne über seine neuen und frischen Ideen mit der Moderne, ein Trend für junge Unternehmer aus der Region. Ähnlich wie es beispielsweise auch Marcus Bräunig von der Bäckerei und Konditorei Bräunig tut, nur eben in anderem Umfeld. Als Teil des Unterstützungsnetzwerkes in der Region sieht er auch die Erzgebirgssparkasse. Marcel erzählt sehr gerne von seiner ersten Erfahrung mit dem Sponsoring der Erzgebirgssparkasse bei seinem ehemaligen Handballverein, in dem er auch ehrenamtlich als Übungsleiter tätig war.

„Die Unterstützung der Erzgebirgssparkasse ist mir in meiner Zeit als Trainer und Spieler im Handball begegnet. Es gab das Angebot der Erzgebirgssparkasse Vereine finanziell für Trainingsutensilien, Trainingsbekleidung und Spielbekleidung zu unterstützen. Auch die Unterstützung auf der menschlichen Ebene immer einen Ansprechpartner vor Ort zu haben, war sehr wichtig und hat gezeigt, dass die Erzgebirgssparkasse wirklich Interesse an dem hat, was wir tun.“

Marcel Becher

 

Ein wahrer Marketingfuchs

Was das eigene Marketing angeht, ist Marcel äußerst kreativ. Neben seinem tollen Social Media Auftritt besonders auf Instagram, rührt er auch privat die Werbetrommel. Im letzten Sommer war er beispielsweise in seinem pinken Cabrio im ArzgebirgLifestyle-Look unterwegs. Ganz aktuell macht sein personalisierter Quad-Helm einiges her. Zufriedene Kundinnen und Kunden lassen ihm zudem regelmäßig Bilder zukommen, die er anschließend für ArzgebirgLifestyle nutzt.

ArzgebirgLifestyle Quad Helm

 

Marcel ist kein Träumer, sondern lebt seinen Traum!

Die eigene Unternehmensgründung ist immer ein gewisses Risiko. Marcel ist es wichtig zu betonen, dass er kein Träumer ist. Er versucht sich an seinem eigenen Label und hat sehr viel Spaß daran, allerdings hat er sich vorgenommen, nach ein paar Jahren Bilanz zu ziehen. Wenn irgendwann der Punkt erreicht sein sollte, an dem es sich wirtschaftlich nicht mehr lohnen würde, würde er sich umorientieren. Das ist auch eine Botschaft, die Marcel gerne anderen potenziellen Unternehmensgründer*innen mitgeben würde. Der nüchterne und objektive Blick auf das eigene Unternehmen ist essenziell. Die Leidenschaft sollte trotzdem ausgelebt werden. Genau das tut Marcel mit ArzgebirgLifestyle. Die Erzgebirgssparkasse freut sich sehr, solch einen sympathischen und bodenständigen jungen Unternehmer unterstützen zu können!

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Schlagwort: Sponsoring
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