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Erzgebirge Aktuell: Ein Facebook-Märchen

by Cindy Britsche
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Claudia Curth ist Vertriebsexpertin, Facebook-Seitenbetreiberin von „Erzgebirge-aktuell“, Kalenderherausgeberin und Märchenautorin  Über die Unternehmerin hat man früher immer gesagt: „Kinder bekommt die nie!“ Mittlerweile hat sie fünf davon und ihre vielfältigen Interessen nie aufgegeben. Ihre Devise: „Entdeckt erst einmal, was vor Eurer Haustür liegt!“ Was mit Fotos auf ihrem privaten Profil begonnen hat, wurde ab 2014 zur erfolgreichen Facebook-Seite mit über 100.000 Nutzern pro Woche. Wir haben die Bürgerpreis-Gewinnerin gefragt, ob sie auch mal schläft und welche Projekte sie noch plant. Mehr im Video am Beitragsende!

Claudia Curth: „Es war einmal …“

Claudia Curth ist 46 Jahre alt und hat mittlerweile eine große Familie. Heute sagt sie, dass vieles ohne ihre fünf Kinder nicht möglich gewesen wäre. Angefangen hat es damit, dass die Kids „bespaßt“ werden müssen. Also stieg sie ins Auto und fuhr durchs Erzgebirge. Schnell war ihr Interesse geweckt, sie kam ins Gespräch mit den vielen engagierten Erzgebirgern, die sich für die Geschichte, Kultur und Traditionen der Region einsetzen.

Zu Beginn im Jahr 2014 machte sie Fotos und schrieb kurze Beiträge auf ihrem privaten Facebook-Profil. Bald fragten ihre Freunde nach „Mehr“. Die Facebook-Seite „Erzgebirge-aktuell“ war geboren. Ihr Engagement zahlte sich aus. Die Seite teilt neben Fotos auch Infos zu Veranstaltungen, Natur und Sehenswürdigkeiten. 2017 erhielt Claudia Curth für ihr Engagement die Anerkennung des Bürgerpreises der Erzgebirgssparkasse. „Das war ein echter Türöffner. Danach habe ich noch mehr Menschen kennengelernt, die sich auch für unsere Heimat engagieren“, so Curth.

Mehr Kontakte dank Bürgerpreis

Bereits im Jahr zuvor wollte sie die Informationen und Veranstaltungstipps von ihrer Facebook-Seite auch Menschen ohne Internet oder Social Media zugänglich machen. Die Idee des Kalenders für die Region war es, Events über das ganze Jahr sichtbar zu machen. Das Kalenderjahr 2019 sollte auch ein Märchen beinhalten, das die Eltern ihren Kindern vorlesen können. Bei ihrer Recherche stieß Frau Curth jedoch auf viele gruselige Sagen. Statt sich von ihrer Idee abbringen zu lassen, schrieb sie selbst die Geschichten. Das Besondere daran: Neben der „Tauglichkeit“ für die Kleinsten war es ihr immer ein Anliegen, die Geschichte und Kultur ihrer Heimat zu vermitteln.

Die Resonanz war groß. Viele treue Kalenderkäufer freuten sich über das Märchen und fragten an, wo es das Buch dazu mit weiteren Erzählungen zu kaufen gäbe. Für Claudia Curth war das ein Ansporn. Noch im darauffolgenden Jahr veröffentlichte sie ihren ersten Märchenband mit handgefertigten Illustrationen und einem Hörbuch. Die erste Auflage von 500 Exemplaren war in 14 Tagen ausverkauft. Rückfragen kamen, wann der zweite Band erscheinen würde. „Diesen Herbst ist es endlich so weit“, freut sich Frau Curth.

Umtriebig bleiben: Was Claudia Curth in Zukunft plant

Die Unternehmerin kann nicht stillstehen und plant bereits die nächsten Projekte. Zum Tag des Handwerks in Sayda wird die erste Märchenfigur vom Kettensägenschnitzer Markus Baumgart vorgestellt. „Ich habe Markus bei Facebook angeschrieben und ihm meine Idee erzählt. Er war sofort dabei“, berichtet Claudia Curth. Wenn es nach ihr ginge, sollen aus der einen Figur bald mehr werden. Vielleicht eine in jedem Handlungsort ihrer Geschichten? Oder ein ganzes Märchendorf? Da ist sie noch alles offen. Nun sucht sie Unterstützer. „Wichtig ist, dass alles vor Ort verarbeitet und auch genutzt wird“, fügt sie hinzu.

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Wie es auch genau weitergeht: Die Erzgebirger haben mit Claudia Curth eine sympathische und engagierte Multi-Unternehmerin, die für ihre Heimat brennt. Wer sie unterstützen möchte, schreibt ihr am besten auf ihrer Facebook-Seite „Erzgebirge-aktuell“.

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