Ein Blog der
Erzgebirgs­sparkasse

Drei Unternehmen voller #erzgebirgsliebe

by Cindy Britsche
Unternehmen im Erzgebirge #erzgebirgsliebe Beitragsbild
Ein eigenes Unternehmen gründen, ist mit viel Mut, Planung und Durchhaltevermögen verbunden. Ohne starke Partner*innen im Hintergrund ist das kaum alleine zu bewältigen. Wir haben euch gefragt, welche Unternehmer*innen es eurer Meinung nach verdient haben, ins Rampenlicht gerückt zu werden. Wir haben uns für drei mutige Unternehmer*innen gentschieden, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben. Madeline Hummel, Gründerin und kreativer Kopf vom Accessoire-Label Kikilou, Norman Hahn, Gründer von Brandholz und Steve Beyer sowie Sven Hannig von AURP – your Haamit Style berichten von den Hürden und Glücksmomenten in ihrer Selbstständigkeit, ihren Beweggründen, sich selbstständig zu machen und natürlich von ihrer #erzgebirgsliebe.

Kikilou – Accessoires mit viel Liebe zum Detail

Madeline Hummel hat im kleinen Stil privat begonnen, Accessoires für Freunde und Familie zu entwerfen und herzustellen. Das Feedback ihres Umfeldes und dessen Drängen, sie solle sich mit ihrer Kunst selbstständig machen, haben sie ermutigt, diesen Schritt zu gehen. Sie ist die Gründerin und der kreative Kopf des familiären Kleinunternehmens. Und diese Entscheidung hat sie nicht bereut, denn sie wird jeden Tag aufs Neue mit positiven Rezensionen belohnt. „Der schönste Dank ist das Feedback der Kunden!“ Dieses positive Feedback ist nicht verwunderlich. Denn Madelines Ohrstecker, Halsketten, Armbänder und Haargummis werden in liebevoller Handarbeit hergestellt. Gekauft werden, können sie im ersten Konzept Store des Erzgebirges Momokidz in Schwarzenberg. Madeline und andere Gründer*innen dürfen nämlich als Kooperationspartner bei Franzi, der Inhaberin von Momokidz ihre Produkte vertreiben. Und das mit großem Erfolg. Wie Madeline es schafft, ihre Familie und ihr Unternehmen unter einen Hut zu kriegen, erklärt sie mit dem Rückhalt ihrer Lieben. „Zusammenhalt, Ehrlichkeit und Transparenz hilft dabei, alle Hürden zu überwinden.“  Im Alltag holt sie sich ihre Kraft, Ideen und neuen Inspirationen aus ihrer Umgebung, dem wunderschönen Erzgebirge. Dass sie in ihrer Heimat gründet, stand von Anfang an fest. Denn ihrer Meinung nach, gibt es im Erzgebirge so viel zu erleben und zu entdecken, dass es immer wieder dabei hilft, einen Ausgleich zum stressigen Berufsalltag zu finden. „Mit dem Erzgebirge verbinde ich Nachhaltigkeit und Tradition. Und genau das möchte ich auch in meinen Accessoires spiegeln!“  Damit Madeline mit Kikilou auch in Zukunft ihre Kunden überraschen kann, ist sie eng mit der Erzgebirgssparkasse als ihren Partner im Hintergrund verbunden. Denn Sparen ist für sie die Basis, um überhaupt arbeiten zu können. Es gibt ihr ein sicheres Fundament und den Rückhalt, den sie braucht, um weiterhin durchzustarten.

Brandholz – traditionell gefertigte, moderne Holzarbeiten

Norman Hahn ist Gründer des Labels Brandholz. Schon als kleines Kind hat ihn die Arbeit mit Holz fasziniert. Sein Onkel stellte im Erzgebirge Holz-Pyramiden in Handarbeit her. Diese Arbeit hat ihn so inspiriert, dass er sich entschied, selbst ein Unternehmen zu gründen. Jedoch war auch bei Norman aller Anfang schwer.  „Als ich angefangen habe, wollte ich Räuchermännchen herstellen. Als ich mich im Vorfeld informierte, habe ich allerdings mitbekommen, dass die Formen und Designs im Erzgebirge fast alle schon geschützt sind.“ Doch von Rückschlägen, wie diesem, hat sich Norman schnell erholt. Wenn er keine Räuchermännchen anfertigen darf, dann eben Baby-Spielzeug. Sein erster Erfolg war eine nachhaltige Baby-Rassel, die seine Freundin, eine selbstständige Hebamme, mit zu ihren Kundinnen nahm. Die handgefertigten Einzelstücke fanden großen Anklang und wurden ein Verkaufshit. Norman stellt seine Arbeiten nicht auf gewöhnlichem Wege her. Er fällt und trocknet sein Holz selbst, bevor es ans Schnitzen geht. Denn er will voll und ganz zu seinen Produkten aus dem Erzgebirge stehen. Tradition spielt neben Nachhaltigkeit für ihn eine ebenfalls sehr große Rolle. Er ist gebürtiger Erzgebirger und es stand für ihn immer außer Frage, auch im Erzgebirge zu gründen. Um alles zu stemmen, arbeitet er mit mehreren Kooperationspartnern zusammen. „Mit einer Oelsnitzer Werbeagentur el Cantara stelle ich in einem speziellen Laserverfahren ganz besondere Holzarbeiten her. Und mit einem Chemnitzer Orgelbaumeister, Füße für meine Schwibbögen.“ Diese Kooperationen sind es auch, die es ihm erlauben, sein Unternehmen zu halten und auszubauen. Es sind schon weitere Projekte geplant, die er aber noch für sich behalten möchte. Ganz ohne Unterstützung geht es auch in Normans Unternehmensalltag nicht: neben dem Rückhalt durch seine Freundin und seine Geschäftspartner, kann er auch auf die Erzgebirgssparkasse als Ansprechpartner zum Thema Finanzen vertrauen. So hat der Gründer die Möglichkeit, sich auf sein Handwerk zu konzentrieren, in das er viel Liebe und Zeit steckt. Und genau das ist es auch, was Norman Hahn auch an kommende Generationen weitergeben möchte. „Ich möchte der Jugend jetzt zeigen, was man alles im Erzgebirge machen kann. Dass man nicht nur vorm PC sitzen muss, sondern auch handwerklich ganz großartige Dinge erschaffen kann.“

AURP – your Haamit Style – stilvolle Kleidung mit ganz viel #erzgebirgsliebe

AURP – your Haamit Style ist ein Label aus Aue, das von Steve Beyer und Sven Hannig gegründet wurde. Sie verbinden mit ihrer Kleidung und den Accessoires erzgebirgische Tradition mit Moderne. Die tiefe Verbundenheit zum Erzgebirge steckt hier schon im Namen des Labels. Aurp ist nämlich eine, besonders in Aue und Schwarzenberg gebräuchliche, Abwandlung des bergmännischen Grußes Glück auf! Bei ihrer Mode und allem, was dazu gehört, achten die beiden besonders auf gute Qualität und arbeiten dafür zusätzlich mit anderen erzgebirgischen Unternehmen, wie Funke Stickerei aus Eibenstock oder der Siebdruckerei Beetz, zusammen. Auch mit der Erzgebirgssparkasse gab es bereits eine Kooperation. Zu unserem letztjährigen Weihnachtsgewinnspiel waren ein Cap von AURP und eines ihrer großartigen Räuchermännchen, Teil der Gewinnerboxen. So sind die Gewinner*innen spätestens da in den Genuss der hochwertigen, teilweise limitierten, Produkte gekommen. „In unserer Arbeit steckt ganz viel Herzblut, Leidenschaft und #erzgebirgsliebe. Es gibt sie immer nur in kleiner Stückzahl im Lager oder in limitierter Auflage.“ Wenn man die Sachen nicht gerade gewinnt, kann man sie in der Galerie & Antik Erzgebirge in Schneeberg, im Laden am Markt in Oberwiesenthal oder online kaufen. Denn auch hier ist den beiden wichtig, dass man Produkte ihrer Heimat auch vor Ort erwerben kann. Dafür bekommen die zwei AURP-Jungs auch sehr gutes Feedback ihrer Kunden. Wir merken, dass viele Erzgebirger stolz auf ihre Heimat sind und dies auch in Form unserer Produkte gern nach außen tragen.“ Dieser Stolz spiegelt sich auch bei AURP wider. Ihre Inspiration und tägliche Kraft schöpfen sie aus der tollen Landschaft um sich herum, aus neuen Netzwerken, die entstehen und aus den Bräuchen und der Tradition, mit denen die Menschen hier verhaftet sind. Da sie ihr Label nebenbei betreiben, war die Gründung für sie nicht solch ein großes Wagnis wie für Kikilou oder Brandholz. Dennoch sind die beiden sehr sparsam und investieren nur, wenn sie gerade das nötige Geld zur Verfügung haben. Was sie allerdings für die Zukunft geplant haben, wollen die zwei noch nicht verraten. Denn auch hier soll es eine Überraschung werden. „Unser Label lebt von Überraschungen. Etwas, worauf sich die Kunden freuen können. Nur so viel, es wird auch 2021 einige neue Produkte geben, welche hoffentlich sehr gut ankommen werden.“  

Gründen im Erzgebirge lohnt sich

Kikilou, Brandholz und AURP – your Haamit Style sind drei Unternehmen aus dem Erzgebirge, die auf Tradition, Nachhaltigkeit, Kreativität und Handwerkskunst setzen. Ihre Produkte sind mit viel Liebe zum Detail hergestellt und in allen drei Fällen bestehen Kooperation mit anderen Unternehmen aus dem Erzgebirge. Denn Erzgebirger halten zusammen und unterstützen sich gegenseitig bei der Verwirklichung ihrer Vorhaben. Mit starken Partnern kann also nichts schief gehen! Wenn ihr gespannt auf Einzel-Portraits der Unternehmer seid, folgt uns am besten auf Instagram. Denn dort stellen wir in den nächsten Wochen alle drei noch einmal persönlich vor. #erzgebirgsliebe
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