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Funsportpark Lugau: Eine Crowdfunding-Erfolgsgeschichte!

by Jens Roemling
Beitragsbild Funsportpark Lugau

Lange wurde dafür gekämpft, endlich wurde das große Ziel des Kreisjugendring Erzgebirge e.V. und vieler Jugendlicher in Lugau erreicht: Der Skatepark in Lugau wird zum Funsportpark ausgebaut werden. Der bestehende und sehr gut besuchte Skatepark war dem Ansturm von Sportbegeisterten nicht mehr gewachsen. Nicht nur Skater kommen hier auf ihre Kosten, der Funsportpark soll nun eine Anlaufstelle für Freizeitsportler jeder Art sein. Die am Projekt beteiligten Jugendlichen und der Kreisjugendring können stolz darauf sein, was sie geschafft haben! Neben der tollen Unterstützung durch die Stadt, war auch das Crowdfunding über die Plattform 99Funken der Erzgebirgssparkasse richtungsweisend für das Projekt. Wir haben mit einem überglücklichen Holger „Fritz“ Junghans, Streetworker des Kreisjugendrings und Mitverantwortlicher für das Projekt des Funsportparks gesprochen und herausgefunden, welche Probleme es auf dem Weg zum Funsportpark zu bewältigen gab und wie die Erzgebirgssparkasse die Arbeit des Kreisjugendrings unterstützen konnte.

Holger Junghans Portrait

Fritz Junghans, Streetworker beim Kreisjugendring Erzgebirge e.V.

Holger Junghans Portrait

Fritz Junghans, Streetworker beim Kreisjugendring Erzgebirge e.V.

Fritz Junghans – Streetworker beim Kreisjugendring Erzgebirge e.V.

Fritz ist seit mittlerweile über 20 Jahren als Streetworker beim Kreisjugendring Erzgebirge. Hauptsächliche Aufgaben sind die Betreuung von Jugendgruppen und Einzelfallhilfe. Wichtig ist dabei die „Geh-Struktur“, die Streetworker zeigen also Initiative und gehen von sich aus zu den Jugendlichen. Andere bekannte Projekte des Kreisjugendrings sind beispielsweise die Lugauer Eisenbahnfreunde, mit denen der Kreisjugendring ein Eisenbahnmuseum gegründet hat, sehr viele verschiedene Sportgruppen, selbstverwaltete Jugendeinrichtungen und „Spurensuche“-Projekte, bei denen die Geschichte der Eisenbahn und des Bahnhofs in Lugau aufgearbeitet werden sollte. Hinzu kommen viele selbst gebaute Sportanlagen und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, wie auch der Funsportpark in Lugau.

Der Funsportpark Lugau: Freizeitsport für Jung und Alt

Die Verwirklichung des Funsportparks war ein langer und beschwerlicher Weg. Nachdem der Skatepark gebaut wurde und der Ansturm auf die Rampen riesig war, musste der Kreisjugendring viele Jahre darum kämpfen, ihn ausbauen zu können. Die Vision war es, einen Ort für Jung und Alt zu schaffen, an den verschiedenen Sportarten und Hobbys Raum gegeben wird. Neben den Kosten, die es zu stemmen galt, stand am Skatepark ein alter, unter Denkmalschutz stehender Lokschuppen, der jede bauliche Änderung nochmals erschwerte. Der Kreisjugendring arbeitet eng mit der Stadt Lugau zusammen und sie ist der engste Verbündete, das ist Fritz äußerst wichtig zu betonen. So gibt es beispielsweise regelmäßig einen Jugendstammtisch mit dem Bürgermeister und dem Ordnungsamt, um auf die Probleme und Ideen der Jugendlichen eingehen zu können. Ohne die gute Zusammenarbeit mit der Stadt wäre ein Projekt wie der Funsportpark nicht umsetzbar gewesen.

Das Gerüst der Halfpipe im Funsportpark Lugau
Das Gerüst der Halfpipe im Funsportpark Lugau, Foto: Holger Junghans

Jugendliche übernehmen Verantwortung

Ein wichtiger Aspekt beim Projekt des Funsportparks, aber auch bei sehr vielen anderen Projekten des Kreisjugendrings ist die aktive Mitarbeit der Kinder und Jugendlichen. Nicht nur beim „Anpacken“ wenn es um die Umsetzung geht, sondern auch schon frühzeitig bei der Planung oder bei der Vorstellung des Projekts bei der Stadt. Den Wert dieser Erfahrungen kann man gar nicht genug betonen. Die Jugendlichen lernen, ihre eigenen Ideen auszuarbeiten, ein Budget zu sammeln und zu verwalten, Überzeugungsarbeit zu leisten und sich selbst zu verwirklichen. Das Erfolgserlebnis, endlich den fertigen Funsportpark bestaunen und nutzen zu können, wird allen Beteiligten wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

Die Arbeiten an Der Halfpipe, Foto: Holger Junghans

99Funken: Die Crowdfunding-Plattform der Erzgebirgssparkasse

Der Knackpunkt bei jedem großen Projekt ist oft das Budget. Der gesamte Funsportpark hat beispielsweise knapp über 100.000 Euro gekostet. Deshalb ist Fritz über die tolle Zusammenarbeit mit der Erzgebirgssparkasse besonders froh. Die Möglichkeit sich selbst über die Plattform 99Funken miteinzubringen und nicht nur nach einem Sponsoring zu fragen, hat Fritz sehr gefallen. So konnte der Kreisjugendring selbstständig einen Teil der Kosten tragen, immerhin ganze 10.000 Euro. Lobend erwähnt Fritz auch die Begleitung durch Jens Römling von der Erzgebirgssparkasse, der Fritz mit Rat und Tat zur Seite stand.

„Das war schon wirklich legendär mit der Erzgebirgssparkasse, muss ich ehrlich sagen!“

Fritz Junghans
Funsportpark Lugau Sponsoring Schild
Das Sponsoring-Schild im Funsportpark Lugau, Foto: Holger Junghans

Funsportpark Lugau: Ein Vorbild für nachfolgende Projekte

Für die Zukunft ist Fritz bescheiden. Die Dirtbahn soll nochmals um ein paar Sprünge ausgebaut werden. Auch ein neuer Pumptrack ist in Planung, der auch jungen Sportbegeisterten etwas bieten soll. Wenn er sich etwas wünschen könnte und Geld keine Rolle spielt, gibt es aber doch noch etwas, was man aus Fritz herauskitzeln kann. Der Bolzplatz in Oelsnitz muss saniert und das Eisenbahnmuseum aufgebaut werden. Er bleibt aber lieber realistisch und klärt die Kinder und Jugendlichen auf, wie eine Stadt mit ihrem Budget haushaltet und warum eben nicht alles immer sofort möglich ist. Wir sind stolz, die tolle Arbeit des Kreisjugendrings unterstützen zu können und freuen uns schon jetzt auf das nächste wunderbare Projekt!

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Schlagwort: Sponsoring
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